Montag wird L. operiert. Und irgendwie geht mir das verdammt nahe.

Mein Kopf sagt mir dass nichts passieren kann. Mein Herz sagt was anderes. Beide haben unrecht, vielleicht.

Als wir beide gestern auf dieser Bank gesessen sind… Ich wollte etwas tun, wusste nicht was, habe hoffentlich das richtige getan.

Ich will am Montag neben ihr auf der Bettkante sitzen, noch 20 Minuten bis die Schwester zur Abholung kommt, und ihr die Angst nehmen.

Ich will nicht so ohnmächtig sein.

Sie hätte das alles verdient, das alles besser wird, wie sie das sagen, dass ein kleines Wunder geschieht, wie bei mir. Dass ihr diese Schmerzen genommen werden.

BITTE.

Danke.

Sänk ju for träfelink…

Echt, ich organisiere nie mehr eine Zugreise mit offizieller Ein- und Ausstieghilfe…

Hinfahrt: 9.34-12.57
Rückfahrt: 16.51-21.41

Karlsruhe – Saarbrücken

Und dafür 15 Minuten mit einer 01805-Hotline telefoniert.

Anstatt dass man mal alle Bahnhöfe mit Aufzügen und alle Zugeinstiege auch im Nahverkehr rollstuhlgerecht ausstattet… lieber neue ICE-Flotte, ist kewler, und Projekte wie Stuttgart 21 natürlich, die schöne, ebenerdige Bahnhöfe zu Untergrundbahnhöfen mit zweifelhafter Aufzugverfügbarkeitsstatistik machen… Rolltreppen darf ich natürlich nicht fahren, lieber über mehrere unbeschrankte Bahnübergänge auf das Zielgleis wechseln…

Deutsche Bahn: F U.

:-!