3. Tag

Der dritte Tag war ein gechillter Tag.

Sehr interessante Rundfahrt durch Hafen, Alster und Speicherstadt. Schönes Essen beim Italiener (Bandnudeln mit gebratenem Gemüse der Saison). Kaffeetrinken vor dem Michel (der schon zu hatte). Bummel durch St. Pauli (ich maaags :) ), die Reeperbahn und über den Dom (diese Automaten mit den Greifarmen und den Kuscheltieren sind mal Fakes :( ).

Alles eigentlich so wie es sein sollte.

Nur dieses ewige „Könntest du dich bitte schieben lassen“ wird einfach nicht besser. Mein Gott, ich komme doch auf nicht auf die Idee jemanden zu fragen ob ich ihn oder sie tragen soll? Wenn ich mich von mir aus entscheide mich schieben zu lassen (oder wenn sich jemand entscheidet sich tragen zu lassen…) ist das etwas Anderes, aber so geht das nicht.

Und die arme K. wird schon ganz verrückt, aber Sonntag ist ja auch nicht mehr weit :)

2. Tag

„Billstedt? Was macht ihr denn da?!“ – „Da ist unsere Ferienwohnung…“

2 Minuten später: „Was könnte man machen… Ghetto… Hm, da seid ihr ja schon…“ Ich liebe Hamburg.

Beim „Zahnfreundchen“ war ich mit H., der einzige Laden in Deutschland in dem es meine Kaugummis noch gibt. Toll da, netter Inhaber, krasse Auswahl an Lakritze, passt :)

R. haben wir auch noch getroffen, am Starbucks, sie war mit ihrer Mutter da, beide cool, was sie nach den zwei Stunden (immerhin!) von uns halten weiß ich nicht^^

Regen gabs, viermal durch den selben Karstadt laufen, der Klofrau 50 Cent dalassen.

Unvermeidlich natürlich auch die U-Bahn, die nicht immer so barrierefrei ist wie sie behauptet.

Im Edeka den Regaleinräumer mit Irokesen gefragt wo das billigste Wasser ist, er grinst uns an „Da hinten“ Drei Fragezeichen hörend später eingeschlafen.

1. Abend

Vom ersten Abend, aber ich war so verdammt müde, hab ich mir dann auf der Handytastatur nicht mehr angetan…

Die Fahrt ist, nicht zuletzt dank zweier Gameboys, sehr gut und gechillt verkaufen. War aber mit H. dabei auch nicht anders zu erwarten :) In Hannover gibt es auf dem Bahnhof beim Selbstbedienungsbäcker übrigens Croissants mit einem Frankfurter Würstchen drin. Ich LIEBE Dekadenz.

Unsere Wohnung ist im türkischen Stadtteil von Hamburg, finde ich cool, die haben einfach die besseren Läden.

Sind dann noch ein paar Stunden in den Straßen rumgelaufen, lerne deine Nachbarschaft kennen und so. Ich mag Hamburg, glaube ich :)

Irgendwann diese Woche ist auch ein Konzert von Jan Delay, ich gehe nicht hin, auch wenn ich es vom Prinzip her ja müsste, aber NÖ.

(Und ich hasse es wenn ich J. so scheiße behandle. Aber ich will einfach nicht dass er sich genau so gammlig anzieht wie ich in dem Alter… :( )

1.5 Liter Sprudel

Mir ist so kalt. Ich habe den Eminem-Sweater von M. über das Shirt gezogen, trotzdem friere ich.

Der Paul Kalkbrenner den ich zufällig in einem Ordner gefunden habe in meinen Ohren macht es auch nicht besser, vielmehr gibt er sein Bestes, meine Stimmung zu nähren. Der Rechner hatte mir seit 3 Minuten nichts mehr zu sagen, jetzt sagt mir der Bildschirmschoner, dass er brav weiter nach Aliens sucht.

„Cindy liebt dich nicht“, kluger Film, glaube ich.

Unser Kuss heute, er war anders als die davor.